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  • Thema von Allegras Omi im Forum Schlaflieder



    ♥ La le lu ♥

    Sind alle die Sterne
    am Himmel erwacht
    dann sing ich so gerne
    ein Lied dir zur Nacht

    La le lu
    nur der Mann im Mond schaut zu
    wenn die kleinen Babies schlafen
    drum schlaf auch du
    La le lu
    vor dem Bettchen stehn zwei Schuh
    und die sind genau so müde
    gehn jetzt zur Ruh

    Dann kommt auch der Sandmann
    leis tritt er ins Haus
    sucht aus seinen Träumen
    dir den schönsten aus

    La le lu
    nur der Mann im Mond schaut zu
    wenn die kleinen Babies schlafen
    drum schlaf auch du
    La le lu
    vor dem Bettchen stehn zwei Schuh
    und die sind genau so müde
    gehn jetzt zur Ruh

    La le lu,....

  • Thema von Allegras Omi im Forum Kinderlieder

    Liebe Schwester tanz mit mir!
    Beide Hände reich ich dir.
    Einmal hin, einmal her,
    rundherum das ist nicht schwer.

    Ei, das hast du schön gemacht,
    ei, das hätt ich nicht gedacht.
    Einmal hin, einmal her,
    rundherum das ist nicht schwer.

    Noch einmal das schöne Spiel,
    weil es mir so gut gefiel.
    Einmal hin, einmal her,
    rundherum das ist nicht schwer.

    Ei, ich hab noch nicht genug,
    tanzen, tanzen wie im Flug.
    Einmal hin, einmal her,
    rundherum das ist nicht schwer.

  • Thema von Allegras Omi im Forum Kinderlieder

  • Thema von Allegras Omi im Forum Kinderlieder

  • Thema von Allegras Omi im Forum An alle Mamas und Papa...

    Liebe Mamas und Papas, Omas und Opas, Onkel und Tanten und alle, die sich gerne mit Kindern beschäftigen!

    Dieses Forum soll Euch helfen, passende Lieder und Liedertexte, Kinderspiele und Kinderfilme auszuwählen. Das Internet bietet vieles, aber sehr vieles ist nicht für Kinder geeignet. Diese Mühe möchte ich Euch abnehmen.

    Liebe Grüße
    Allegras Omi

  • Thema von Allegras Omi im Forum Zeichentrickserien

    Die Biene Maja

  • Thema von Allegras Omi im Forum Zeichentrickserien

    Heidi

  • Thema von Allegras Omi im Forum Müde bin ich, geh...

    Müde bin ich ,geh zur Ruh,
    schließe meine Augen zu!
    Vater ,laß die Augen dein
    über meinem Bette sein!

    Hab ´ich Unrecht heut ´getan,
    sieh es lieber Gott nicht an,
    deine Gnad`und Jesu Blut,
    machen alles wieder gut!

    Alle ,die mir sind verwandt,
    Herr ,lass ruhn in deiner Hand!
    Alle Menschen ,groß und klein,
    sollen dir befohlen sein!

    Müden Herzen sende Ruh,
    nasse Augen schließe zu,
    lass den Mond am Himmel stehn
    und die stille Welt besehn!

  • Thema von Allegras Omi im Forum Gute-Nacht-Geschichten

    Viola und Lars,
    eine kleine Gute-Nacht-Geschichte

    Es war wieder einer dieser Tage, an denen die Mama von Viola und Lars sehr viel zu tun hatte. Lars freute sich schon, denn er hatte in zwei Tagen Geburtstag. Immer wenn er oder Viola Geburtstag hatten, hatte Mama schon ein paar Tage vorher keine Zeit mehr zum Spielen.
    So sahen Viola und Lars die Mama durch die Wohnung laufen, sie räumte hier etwas auf und in der Küche begann sie einen Kuchen zu backen. Eine Weile lang schauten die Beiden der
    Mutter zu, dann wurde es ihnen langweilig.

    Sie überlegten, was sie tun könnten, da fiel Viola der bunte Ball ein, den Papa ihr gestern geschenkt hatte. Viola und Lars gingen mit dem Ball in den Garten um dort zu spielen. Bald hatte Lars keine Lust mehr ständig den Ball zu holen, den Viola immer über den Zaun warf. Die Nachbarin hatte schon wieder geschimpft, als der Ball in ihre ollen Blumen fiel.
    Lars rannte in das Haus zurück und warf sich auf sein Bett, dort lag auch Kuschel sein Teddy. Lars nahm Kuschel in den Arm und drückte ihn ganz fest an sich, als Viola ins Zimmer trat.

    "I gitt Lars, ist Dein Kuschel schmutzig, der is ja gar nich mehr schön." Lars schaute auf seinen Teddy und stellte fest, Kuschel hatte gestern zuviel Schokolade gegessen nun sah er selber wie ein Schokoladenbär aus. Lars war ratlos während Viola überlegte, was Mama jetzt tun würde. "Ich hab ne' Idee" schrie sie plötzlich, Lars erschrak und klammerte sich an seinen Kuschel.
    Viola flüstete Lars ihre Idee ins Ohr und er war einverstanden.

    Viola, Lars und Kuschel liefen aus dem Zimmer. Es dauerte eine ganze Weile, bis Mama merkte, dass es im Hause so verdächtig ruhig war. Sie schaute sich um, sie sah und hörte weder Viola noch den Lars. Du liebe Güte, wo sind sie jetzt schon wieder?
    Mama schaute in den Garten, aber dort waren sie nicht, auch in ihrem Zimmer nicht. Langsam ging Mama durch das Haus, überall hatte sie nachgesehen, wo konnten Viola und Lars nur sein?

    Im Keller hatte Mama noch nicht nachgesehen, aber was sollten die Beiden im Keller. Trotzdem
    ging Mama langsam die Kellertreppe hinunter, schon auf der Kellertreppe hörte sie Violas Stimme: "Laaaaars kuck mal, wie schön das is alles so weiss und wie das blubbert." Lars antwortete:
    "Ja und das wird noch ganz toller, noch ganz mehr.“ "Da isser wieder!!!" rief Lars ganz begeistert
    " und nu issser wieder weg!" Viola tröstete ihren Bruder, "Du Lars, der Kuschel kommt gleich doch wieder."

    Inzwischen war Mama unten an der Kellertreppe und ging den Stimmen nach, sie betrat den Kellerraum. Mama stockte der Atem, an der Tür kam ihr eine weisse schaumige Flüssigkeit entgegen
    gelaufen. Der ganze Boden im Keller war mit dieser Flüssigkeit bedeckt. Mitten in diesem
    Schaum stand ein Sessel, den die zwei vor die Maschine geschoben haben mussten. Auf dem
    Sessel hockten die zwei Kinder und starrten in die vor ihnen stehende Waschmaschine. Die Wangen glühten vor Begeisterung, jedesmal wenn der Kuschel im Bullauge der überschäumenden Waschmaschine zu sehen war, riefen Viola und Lars laut "Da isser wieder!"

    Es war lustig an zu sehen und Mama musste laut lachen, obwohl ihr eher zum Heulen war. Das wird viel Arbeit, bis der Keller wieder trocken und sauber sein würde. Aber sie wollte den Kindern den Spaß nicht verderben. Langsam ging sie durch den Schaum zur Waschmaschine und lies ein wenig Weichspüler in die Maschine laufen, damit der Schaum nicht noch weiter aus der Waschmaschine heraus quoll.

    "Mama Mama" riefen die Kinder, " Der Kuschel war so schmutzig und wollte baden." Mama lachte und sagte "Na, wenn der Kuschel gebadet hat ist hoffentlich noch etwas von ihm übrig."
    Gut das dies die Kinder noch nicht verstanden, so warteten sie im Sessel bis der Kuschel fertig
    gebadet hatte. Viola öffnete die Waschmaschine holte den tropfnassen Kuschel heraus, sofort fing Lars an zu weinen. "Mein Kuukukuschel." Er hielt den tropfenden Kuschel weit
    von sich und weinte, "Ich kann mit Kuschel gar nich schlafen, mein Bett is dann nass. Mama, mein Kuschel. " Lars schaute seine Mutter an, Tänen glitzerten an seinen Augenlidern, er streckte ihr den tropfnassen Kuschel entgegen. Mama nahm den Kuschel und steckte ihn in den Trockner und sagte zum Lars "Nun musst Du nur noch ein wenig warten, dann ist dein Kuschel wieder trocken. In der Zwischenzeit könnt ihr Zwei mir helfen Kuschels Badewasser aufzuwischen.

    Eifrig machten sich die Kinder ans Werk und bald sah der Waschkeller wieder aus, wie vor Kuschels
    Bad. Mama, Viola und Lars waren gerade fertig mit dem Keller, als der Trockner mit einem lauten
    Piepsen rief : "Kommt ich bin fertig, der Kuschel ist trocken".
    Mama holte Kuschel aus dem Wäschetrockner, Lars der hinter Mama hergelaufen war, riss Mama seinen Kuschel aus der Hand, drückte ihn ganz fest an sich und war glücklich. Nun war Kuschel nicht mehr voll Schokolade und war wieder ganz weich, trocken und kuschelig.

    Am Abend als Lars in seinem Bett lag dachte er an Kuschels aufregendem Tanz in der Waschmaschine. Kuschel lag zufrieden in Lars seinem Arm und war froh, dass
    sich die Welt um ihn herum nicht mehr so drehte. Der Mond schien zum Fenster herein und lächelte: "Gute Nacht, ihr Beiden, schlaft schön nach der Aufregung." Plötzlich bedeckte eine große Wolke den Mond und es wurde dunkel im Zimmer, aber das merkten Lars und Kuschel schon nicht mehr, sie schliefen tief und fest.

    (c) Regina Reichhart 2004

  • Thema von Allegras Omi im Forum Kindergeschichten

    Krümel und Keks


    Lisa war ein kleines munteres Mädchen von fünf Jahren, welches glücklich und zufrieden bei seinen Eltern auf einem Bauernhof lebte. Weil Lena sehr klein für ihr Alter war, nannten Mama, Papa, Omi und Opa sie liebevoll Krümel. Das ärgerte Lena sehr oft, sie verstand nicht, warum alle Krümel zu ihr sagten. Sie sagte immer wieder: „Ich heiße Lena!“, aber alle lachten dann nur und sagten weiter Krümel und fanden das auch noch toll. Mit der Zeit gewöhnte sich Lena an diesen Namen und beschloß sich nicht mehr zu ärgern. Heute wachte Lena wieder sehr früh auf, die Sonne lachte am blauen Himmel. Lena fand es viel zu schade im Bett liegen zu bleiben, so beschloss sie aufzustehen. In Ihrem Bärenschlafanzug ging sie als erstes in die Küche, aber dort war noch niemand. Überhaupt schien noch niemand aufgestanden zu sein. So marschierte Lena erst einmal in den Stall um alle ihre Tiere zu begrüßen.

    Lena mußte sich sehr anstrengen um die schwere Holztür aufzuziehen. Die Tür quietschte und ächzte und wehrte sich gegen das Öffnen, aber Lena war viel stärker. Langsam betrat sie den Stall da waren sie ihre Freunde. Hallo Lolli begrüßte sie ihre Lieblingskuh. Lolli schaute sie mit ihren warmen braunen Augen an und ließ ein tiefes „muuuhhh“ hören. Lisa begrüßte alle Kühe, die im Stall standen der Reihe nach, danach waren die Schweinchen dran. „Hallihallo Piggi wo sind denn Deine Baby's?“ Piggi hatte gestern endlich ihre Babys, die man bei Schweinen Ferkel nennt, bekommen. Piggi drehte sich um und legte sich in das Stroh und dann kam die kleine Bande um sich ihr Frühstück zu holen. Lena war ganz stolz denn sie konnte schon zählen, daß Piggi elf Ferkelchen bekommen hatte.Gestern waren es erst fünf gewesen. Lisa freute sich über die vielen Ferkelchen. Das mußte sie nachher unbedingt ihrer Freundin Nicole erzählen. Lena verließ die Schweinchen und lenkte ihre Schritte in die Richtung, woher sie schreckliches Geschrei hörte. Die Hühner stritten sich wieder einmal furchtbar. Sie schaute auf die Schaar. Gack, gack, gack, sie wurden immer lauter. Lena versuchte die Hühner zu beruhigen, aber es gelang ihr nicht, es ging drunter und drüber im Hühnergehege. Alle schrieen, flatterten und pickten um sich wie wild. Federn flogen durch die Luft, Lena fand das sehr komisch, sie rief noch einmal:“ Hühnchen nun beruhigt Euch doch.“ aber das Geschrei ging weiter, nachher würde sie es Papa sagen, er weiß bestimmt was zu tun ist.

    Langsam ging Lena weiter, im Hof rekelte sich Mauzi die alte Hofkatze im Sonnenlicht und ließ sich die Sonne auf ihren Bauch scheinen. Hallo Mauzi rief Lena während sie zu der Katze lief um sie zu streicheln. Mauzi begann wie Papas Trecker ganz laut zu schnurren, so wohl fühlte sie sich. Lena sah, wie Hieronymus der schwarze Kater mit den weißen Pfoten und dem weißen Lätzchen auf seiner Brust mit hoch erhobenem Schwanz über die Schwelle vom Stall in den Hof stolzierte. „Hallo Hieronymus rief Lena, wo kommst Du denn her, ich habe Dich schon gesucht. „ Hieronymus stolzierte auf Lena zu um sich streicheln zu lassen. Mauzi sprang auf und fauchte, nun war es vorbei mit der Ruhe, denn der Kater wollte überall der Erste und und einzigste sein. Lena streckte die zweite Hand nach Hieronymus aus und mit der anderen streichelte sie Mauzi weiter, aber Mauzi schritt mit hocherhobenem Kopf davon, sie war beleidigt und Lena konnte sie nicht aufhalten. So streichelte sie Hieronymus, der sich eng an sie schmiegte. Dann fragte sie ihn, „ Sag mal Hieronymus wo ist denn Minka? Ich habe sie noch gar nicht gesehen. „ Hieronymus schaute Lena geheimnisvoll mit seinen leuchtend gelben Augen an, dann aber drehte er den Kopf in eine andere Richtung, blieb aber mit dem Körper unter Lenas streichelnder Hand. Plötzlich rief Mama von der Tür des Wohnhauses nach Lena. Sie sprang auf und lief ihrer Mama entgegen. Während Mama, Papa, Oma und Opa mit Lena am Frühstückstisch saßen, erzählten die Erwachsen. Sie hörte etwas von einem Keks
    Lena horchte, wo war ein Keks ? Auf dem Tisch lag keiner. Die Erwachsen sprachen weiter, die Rede kam auf Minka. Es dauerte eine Weile, bis Lena begriff, irgendetwas war mit Minka. Was war mit Minka und dem Keks. Das wollte sie nun genau wissen, aber die Eltern und Großeltern waren so mit ihrer Unterhaltung beschäftigt, daß sie nicht auf Lena achteten, die jetzt die große Küche verließ um Minka zu suchen.

    Lena rannte zurück auf den Hof und suchte Minkas Lieblingsplätze ab. Dort war die Katze nicht, also sauste Lena in den Stall, auch hier fand Lena die Minka nicht. Langsam machte sie sich große Sorgen um ihre Katze. Minka war eine bunte Katze, die Fellfarben braun, weiß und schwarz waren sehr lustig gemischt. Im Gesicht hatte Minka ein Auge in weißem Fell, die andere Seite des Gesichts war braun und die Ohren waren schwarz. Der Schwanz von Minka sah aus als sei er schwarzbraunweiß geringelt. Lena fand es war die schönste Katze auf der Welt, aber wo war sie nur? Überall hatte sie gesucht, nirgendswo fand sie Minka. „Minka, Minka wo bist Du?“ rief Lena, aber sie bekam keine Antwort, wie sonst immer, allerdings kam Minka auch nicht in den Stall, wo Lena immer noch suchte. Die anderen Tiere schienen auch nichts zu wissen, sie fraßen ihr Frühstück und nichts anderes schien sie zu interessieren. Sogar die Hühner waren still. Wo sollte Lena nur noch suchen, da fiel ihr die kleine Klappe in der Scheune ein. Sie hatte von den Eltern verboten bekommen, dort jemals hinein zu kriechen. Hinter der Klappe war ein ganz, ganz kleiner niedriger Raum, Papa sagte Verschlag dazu. War jemand darin und die Klappe schlug zu, dann kann niemand mehr heraus kommen, so hatte Papa es ihr erklärt. Sie wollte nicht eingesperrt sein, darum hat Lena auch nie probiert die Klappe zu öffnen. Das war aber der einzigste Ort, wo Lena noch nicht nach Minka gesucht hatte. Was war nun, wenn Minka hinter der Klappe saß und nicht mehr heraus kommen konnte. Lenas Sorge war unbegründet, den für Katzen gab es einen Ausgang in der Mauer, aber das wußte Lena nicht.

    Lena lief zu der Klappe und schaute darauf. Was sollte sie tun, sie wollte nicht gefangen sein, aber sie wollte auch schauen, ob Minka dahinter gefangen war. Sie dachte nur an Minka und das sie nichts zu essen und zu trinken hat, wenn sie hinter der Klappe war.
    Lena schaute sich um, ob sie etwas fand, was sie auf die Erde legen konnte, damit die Klappe nicht zufallen konnte. So lange sie auch suchte, sie fand nicht das Richtige, also mußte es ohne gehen.
    Lena öffnete die Klappe …...da saß Minka in dem kleinen Raum in den etwas Licht durch das Loch in der Mauer fiel. Lena freute sich, aber was war das Minka saß nicht allein dort. Um sie herum wuselten sechs kleine blinde Kätzchen und suchten die Wärme der Katzenmama. Gerade wollte Lena zu Minka in das Räumchen krabbeln, als Oma kam, die Lena schon suchte. Lena rief:“Oma, guck mal“ Oma kam heran und schaute Minkas Kinder an. Ein Kätzchen hatte Lena besonders ins Herz geschlossen, das kleinste, es sah aus wie ein Keks.
    Einige Wochen waren seit dem vergangen und die kleinen Kätzchen wuchsen. Sie tollten mit Lena im Hof herum. Das kleinste hatte besonders kurze Ohren und einen zu kurz gewachsenen Schwanz und es humpelte ein wenig und wegen der Fellzeichnung sah es immer noch aus wie ein zu braun gebackener Keks. Keks und Lena, die sich wegen Keks jetzt selber Krümel nannte, waren ein Herz und eine Seele. Sie spielten und kuschelten zusammen und waren unzertrennlich.
    Wenn sie wieder einmal gemeinsam über den Hof liefen lachten die Erwachsenen, da kommt ja unser Keks – Krümel oder unser Krümel – Keks, je nachdem wer der erste war.

    R.R. © 2010

  • Thema von Allegras Omi im Forum Kindergeschichten

    Eine kleine Ostergeschichte

    Irgendwo, irgendwann sassen die Häsin Marta und der Hase Karl vor ihrem Haus
    in der Abendsonne zusammen. Es war ein schönes grosses Haus mit vielen Zimmern
    und einem grossen Garten, der sich vor der gemütlichen Terasse ausbreitete.
    Heute war ein ein warmer Tag gewesen, Marta und Karl hatten in ihrem Garten
    gearbeitet und schon ein wenig gepflanzt. Sie mochten es sehr gern Obst und Gemüse aus ihrem Garten zu essen. In einigen Tagen war Ostern und Marta hatte das Haus geputzt, nun war auch der Garten gerichtet. Jetzt nach getaner Arbeit schauten sie in die Abendsonne, es war immer noch recht warm, so dass die Beiden zum ersten Mal in diesem Jahr auf ihrer Bank auf der Veranda sitzen und in den Sonnenuntergang schauen konnten.

    Die Vögel flogen fröhlich herum und sangen, was die kleinen Körper hergaben.
    Bienen und Hummeln flogen zu den ersten schon blühenden Blumen um sich darauf
    niederzulassen.
    Karl hatte sich ein Pfeifchen angezündet und Marta hatte ihr Strickzeug geholt.
    Karl brauchte einen neuen Pullover, der Alte war schon zu sehr verschlissen.
    Alles war so friedlich und ruhig in die untergehende rote Abendsonne eingehüllt.
    Während sie so zusammen sassen wurde ihnen bewusst, dass sie alles hatten, was
    sie sich wünschen konnten. Marta seufzte:" Ach Karl, was wäre es schön, wenn wir jetzt hier sitzen und spielende Kinder im Garten sehen würden." Karl wurde traurig, auch er wünschte sich schon
    lange Kinder, aber bisher hatten sie noch keine bekommen. Martas Strickzeug fiel
    in den Schoss, sie schaute sehnsuchtsvoll auf die grosse Wiese im Garten. Karl schaute gedankenverloren in die Felder, die sich dem Garten anschlossen und sagte:" Ja, ich hatte mir auch gewünscht in diesem Frühjahr mit Kindern spielen zu können." Marta entgegnete:" Es soll wohl nicht sein, uns
    ist nicht vergönnt Kinder zu bekommen. Gott hat unsere Gebete nicht erhört."
    Beide Hasen sassen auf ihrer Bank und jeder der Beiden hing seinen eigenen
    Gedanken nach.
    Plötzlich wurde es im Feld laut, die Vögel stiessen Warnlaute aus und flogen
    wild durcheinander.
    In weiter Ferne erklang ein tiefes Brummen, welches langsam lauter wurde. Marta
    und Karl gingen dem Geräusch entgegen, sie wollten wissen, was dort einen solchen Lärm verursachte.Wenn die Vögel so laut schrieen und sich so gebärdeten, gab es einen wichtigen Grund dafür.
    Vorsichtig gingen Marta und Karl in das Feld hinein. Im letzten Jahr war darauf
    Mais gewachsen,
    in den Resten des geernteten Mais konnten sich die Beiden gut verstecken. So
    kamen sie ungesehen vorwärts, bis sie die Quelle des Brummens sehen konnten. Es war ein Auto aus dem gerade ein Hund und sein sein Besitzer heraussprangen, als Marta und Karl den Weg auf dem das Auto gekommen war einsehen konnten.
    Die Beiden hielten sich fest, es war nicht gut, wenn ein Hund hier herumlief.
    Viele Hasenfamilien wohnten in der Nachbarschaft, die meisten hatten Kinder, die Kleinen kennen die Gefahr noch nicht. Marta stockte
    der Atem, der Hund rannte auf das Heim einer Hasenfamilie zu. Marta wusste, dass
    dort zehn kleine Hasen-Kinder lebten. Sie wollte sich dem Hund in den Weg werfen, aber Karl hielt sie fest. "Marta, Du kannst den Hund nicht aufhalten, er ist zu gross. Ich hoffe sein Besitzer wird ihn rufen, ganz bestimmt wird er das."
    Marta kämpfte wie eine Löwin:" Karl die Kleinen werden sterben, dass kann ich
    nicht zulassen!" aber Karl liess sie nicht los, so konnte sie nur zusehen.
    Die kleinen Hasen waren anscheinend im Hause, Marta konnte sie nicht sehen. Der
    Hund hatte das Hasenhaus fast erreicht, als die Haseneltern herausstürmten um den Hund abzulenken. Karl und Marta hatten nicht darauf geachtet, was der Hundebesitzer tat. Er hatte inzwischen ein Netz gespannt, in welches der Hund
    die Hasen scheuchen sollte.
    Die Haseneltern rannten und rannten um ihre Kleinen zu schützen, der Hund
    war ihnen dicht auf den Fersen. In der Panik um ihre Kinder erkannten die
    Haseneltern die Gefahr nicht und wurden im Netz gefangen. Dort verstrickten sie sich so sehr, dass sie allein nicht mehr freikamen. Der Hundebesitzer
    steckte die Haseneltern in einen Kasten, lobte seinen Hund sehr, baute das Netz
    wieder ab und fuhr in seinem Auto mit den Haseneltern davon.
    Marta und Karl waren entsetzt über das, was sie da eben erlebt hatten. Sie
    zitterten am ganzen Körper, als sie sich der Gefahr bewusst wurden, in der auch sie geschwebt hatten.

    Langsam beruhigten sie sich wieder, als ihnen einfiel, was wird nun aus den Kleinen. Sie schauten sich beide an und ohne ein Wort zu sagen
    machten sie sich auf den Weg zu den verwaisten Hasenkindern. Vorsichtig betraten
    sie das fremde Hasenhaus.
    In der hintersten Ecke sassen die kleinen Hasen zitternd voller Angst. Marta und
    Karl gingen auf sie zu und versuchten die Kleinen zu beruhigen. Es dauerte lange, bis die Kleinen sich an sie gewöhnten. Inzwischen war es dunkel geworden
    und Marta und Karl beschlossen über Nacht hier in diesem Haus zu bleiben. So
    wurden die Hasenkinder in ihre Bettchen gelegt, wo sie sofort einschliefen. Nun überlegten Marta und Karl, was sie weiter tun sollten. Beiden war
    klar, die Eltern der Kinder würden nicht mehr zurückkommen können. So machten
    die beiden sich noch in der Nacht daran. Die Sachen für die Hasenkinder einzupacken. Alles wurde in kleine Päckchen verpackt, die sie tragen konnten.
    Als der morgen graute und die Sonne aufging, waren Marta und Karl mit dem Packen
    fertig. Die Kleinen wachten auf und bekamen ihr Frühstück. Danach sagte Marta ihnen, dass sie nun mit ihr und Karl mitgehen würden. Auf der Kommode
    hatte Karl ein Bild von den Haseneltern gefunden, das würden sie auch mitnehmen.

    Die kleinen Hasen waren froh, dass sie nicht allein waren und gingen gern mit den Beiden mit. Mama und Papa würden sie schon finden, wenn sie wiederkamen. Marta hatte ihnen gesagt, sie und Karl würden für sie sorgen.

    Marta und Karl hatten in der Nacht besprochen, dass sie den Kleinen die Wahrheit
    sagen würden, sobald sie etwas älter wären.
    Der Aufbruch dauerte den ganzen Tag. Marta und Karl brachten, jeder ein
    Hasenkind nach Hause. Die Kleinen konnten soweit noch nicht laufen. Dann liefen die beiden zurück und holten die nächsten zwei Hasenkinder, bis sie alle
    Zehn bei sich im Hause hatten. Danach lief Karl noch viele Male in das alte
    Zuhause der Kinder um die vielen gepackten Päckchen zu holen, während Marta sich um die Kleinen kümmerte. Sie war glücklich und unglücklich in Einem. Glücklich, weil sie nun ihre lange ersehnten Kinder hatte und unglücklich, weil es auf dem Leid der anderen Eltern geschehen war.

    Wo waren diese Eltern? Was ist nach der Gefangennahme mit ihnen Geschehen? Die
    Kleinen nahmen Marta sehr in Anspruch, so konnte sie nie sehr lange darüber nachdenken. Am Abend als die Schlafenszeit nahte, hatte Karl gerade das letzte Bett gebracht. Die Hasenkinder schliefen sehr schnell ein und Marta und Karl schauten ihnen lange zu. Was für ein Ostergeschenk war ihnen da gegeben worden, nun hatte Gott sie doch erhört.

    Die Häschen wuchsen heran und Karl zeigte ihnen, wo man das beste Futter fand,
    zeigte ihnen, welche Gefahren es gibt, worauf sie achten sollten. Sie spielten viel zusammen und lernten, was sie für das Leben alles brauchten.

    Eines Tages erzählten Marta und Karl ihnen dann die Geschichte, wie sie zu ihnen
    gekommen waren. Sie selber konnten sich nicht erinnern, weil sie erst eine Woche alt gewesen waren, als das Unglück geschah. Die Hasenkinder betrachteten nun das Bild ihrer Herkunftseltern, welches Marta ihnen gegeben hatte und umarmten Marta und Karl.

    Alle zehn Hasenkinder waren sich einig:" Dann haben wir eben zwei Elternpaare,
    das Eine gab uns das Leben und konnte nicht dafür sorgen, dass wir weiterleben, das Andere liess uns leben und gab uns, was wir brauchen.!"

    Marta und Karl waren glücklich, sie hatten eine Kinderschaar, die zu ihnen
    hielten und die Hasenkinder waren glücklich sie hatten liebe Eltern.

    So hatte das Schlimme beim Beginn ihres Lebens einen glücklichen Abschluss
    gefunden. Sie wünschten allen Kindern der Welt, denen schlimmes passierte ein glückliches Ende der Not.

    Marta und Karl lebten mit ihren zehn Kindern viele Jahre vergnügt zusammen, aber
    nie vergessend welches Schicksal der Beginn ihres Glückes war. In jedem Jahr um die Osterzeit feierten sie ein Fest für die ersten Eltern ihrer Kinder, so waren auch diese immer bei Ihnen.

    (c)R.R.

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